Fruchtfäule/ Spitzendürre (Monilia)

Monilia ist eine Pilzerkrankung. Im Frühling erfolgt die Verbreitung meist durch befallene hängengebliebene Früchte an Bäumen. Die Pilzsporen überwintern auch in der Rinde und in Knospenschuppen. Die Pilzsporen können auch durch den Wind auf die Blüten übertragen werden.

Schadbild [Symptome]

Bei der Fruchtfäule bilden sich zuerst kleinere Faulstellen am obst, dann entwickeln sich daraus Schimmelpolster, die rund um die Frucht konzentrische gelb, braune Ringe bilden. Das Obst fault schnell, fällt ab oder bleibt als Mumie am Zweig hängen. Infizierte Früchte, die geerntet und gelagert werden, erkranken an Braun- oder Schwarzfäule. Bei der Spitzendürre erkranken die Blüten und Zweigspitzen; sie verdorren und bleiben am Ast hängen.

Vorbeugung

  • Laub und herabfallende Früchte immer sofort entfernen
  • Baumscheibe anlegen, mulchen und mit Kren bepflanzen
  • Widerstandsfähige Sorten auswählen
  • Krone auslichten, Fruchtmumien entfernen
  • Spritzen mit Krenblätter- und Krenwurzeltee, Ackerschachtelhalmbrühe, Knoblauchtee

 Abhilfe

  • Bei Fruchtmonilia: Fruchtausdünnung bei zu dichtem Behang. Einsammeln aller kranken Früchte.
  • Bei Spitzendürre alle erkrankten Zweige sofort bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Befallene Früchte und Zweige im Inneren des Komposthaufens heiß kompostieren.

 

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