Grauschimmel (Botrytis)

Grauschimmel auf Rosenköpfen (c) biohelpDer Grauschimmel ist ein 'Schwächeparasit' und tritt bei Gewebsverletzungen oder welkenden Resten von Blütenblättern in der Pflanze auf. Die Infektion kann vom Boden, durch anfliegende Früchte oder durch Pilzsporen in der Luft erfolgen. Der Ausbruch der Botrytisfäule wird von feucht-warmem Wetter begünstigt.

Der Pilz überwintert in Form kleiner, widerstandsfähiger Dauerkörper im Boden oder als Myzel auf abgefallenem Laub und abgestorbenem Holz.

Schadbild [Symptome]

Mausgrauer, stark staubender Pilzrasen auf Blättern und Früchten. Die Früchte färben sich zuerst rot-braun, werden schnell weich und faul. Das Gewebe stirbt ab.

Vorbeugung

  • einseitige Stickstoffdüngung vermeiden
  • weite Pflanzabstände einhalten und welke Blätter entfernen
  • regelmäßige Bodenlockerung, ohne die Pflanzen zu verletzen
  • Pflanzen nicht übergießen, sondern den Boden in Wurzelnähe bewässern
  • morgens statt abends gießen (beschleunigt das Abtrocknen)
  • Resistente Sorten wählen
  • Mulchdecke aus Stroh oder Holzwolle bei Erdbeeren
  • Gurken an Gittern, Schnüren oder Zäunen hochleiten
  • Pflanzen nicht zu eng und an einen luftigen, sonnigen Standort setzen

 Abhilfe

  • frühzeitiges Entfernen befallener Pflanzenteile

 

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