Himbeerrutenkrankheit (Didymella applanata)

Der Pilz dringt bei feuchtem Wetter durch winzige Verletzungen der Jungtriebe ein. Er wächst innen, an jenen Stellen, die außen violett durchscheinen und beeinträchtigt durch sein Wachstum den Saftstrom. Stark stickstoffversorgte Pflanzen werden leichter befallen, weil durch das starke Wachstum Risse entstehen, in die Pilzsporen eindringen können.

Schadbild [Symptome]

Der Pilz dringt im Frühsommer in die Himbeerruten ein, bis zum Herbst umschließen die violetten Flecken oft den ganzen Trieb. Im nächsten Frühjahr treiben die Ruten meist nur noch schwach aus. Die Rinde ist silbrig grau und rissig. Die Blätter bleiben klein und werden gelb. Später sterben die Ruten ab.

Vorbeugung

  • Robuste Sorten auswählen: Willamette, Nootka, Rubaca oder Autumn Bliss
  • Abgetragene Triebe gleich nach der Ernte dicht am Boden abschneiden
  • Dicht stehende Jungtriebe während der Saison auslichten, damit die Pflanzen luftig stehen
  • Für optimale Kulturbedingungen sorgen: lockeren, humosen, leicht sauren Boden und wenig Nährstoffe, gleichmäßige Nässeversorgung
  • Jegliche Verletzungen der Ruten vermeiden
  • Mit Ackerschachtelhalmbrühe gießen: ab September bis zum Frostbeginn, ca. alle drei Wochen

 Abhilfe

  • Befallene Triebe im Kompostinneren heiß kompostieren
  • Bei andauerndem Befall ist eine Neupflanzung mit robusten Sorten sinnvoll

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