Kragenfäule

Die Infektionsquelle der Kragenfäule ist infiziertes Fallobst. Die Übertragung erfolgt mittels Zoosporen, also Sporen, die sich im Wasser oder Wasserfilm fortbewegen. Durch hohe Luftfeuchtigkeit sowie hohe Temperaturen wird der Befall gefördert. Der Pilz überwintert in Ernterückständen. Für die Kragenfäule sind insbesondere die Apfelsorten Cox Orange, James Grieve und Berlepsch anfällig.

Schadbild [Symptome]

Der Pilz dringt meist durch Verletzungen, auch durch Veredlungsstellen am Stammgrund ins Holz ein und zerstört die Leitungsbahnen. Es entstehen zunächst violette Verfärbungen, dpäter braune Faulstellen rund um den Stamm, die später schwammig und nass werden. Daher rührt auch der Name 'Kragenfäule'. Als Folgeerscheinung kommt es zu vorzeitigem Blattfall (zunächst rötlich verfärbt) sowie zur Fruchtfäule.

Vorbeugung

  • Widerstandsfähige Obstsorten pflanzen
  • Verwenden von resistenten Unterlagen bei Veredelungen
  • Verletzungen an den Veredelungsstellen vermeiden
  • Fruchtwechsel einhalten
  • Abdecken der Baumscheiben mit Mulch oder Kompost, jedoch soll der Boden rund um den Stamm freigelassen werden, um das Holz trocken zu halten
  • Entfernen des Fallobstes

Abhilfe

  • Ausschneiden der Befallsstellen und mit Wundwachs schließe
  • bei fortgeschrittenen Stadien müssen befallene Bäume gefällt werden

 

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