Mehltau (Erysiphaceae)

Echter Mehltau auf Rosenblättern (c) biohelp

Es gibt mehr als 100 Mehltau-Arten. Trockenes Wetter, aber auch eine schwül-warme Witterung oder große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht begünstigen die Entwicklung der Mehltau-Pilze. Vorwiegend tritt Mehltau an Erbsen, Gurken, Stachelbeeren, Erdbeeren, Äpfeln, Marillen, Pfirsichen, Reben, Rosen und Rittersporn auf, aber auch Stauden wie Bartfaden, Sonnenhut, Sonnenbraut, Kugeldistel und Vergißmeinnicht sind betroffen.

Schadbild [Symptome]

Pflanzenteile haben einen mehligen, weiß-grauen Überzug auf der Blattoberseite – auch möglich auf auf Stängeln und Früchten. Befallenes wird braun, trocknet ein und stirbt ab.  Der Pilz überwintert in abgestorbenen Pflanzenteilen, bei Obstgehölzen auch an den Knospen oder Zweigen. Im Sommer bilden sich Sporen, die vom Wind oder von Insekten weiter getragen werden. Erst gegen Ende der Vegetationszeit tritt die Krankheit verstärkt auf, daher bleiben die Schäden meist begrenzt. Erkrankung tritt auch bei trockenem Wetter auf - "Schönwetter-Pilz".

Vorbeugung

  • Mehltauresistente Sorten pflanzen
  • Stickstoffreiche, stark triebige Düngung wie unreifen Kompost meiden
  • Gewächshaus immer gut lüften
  • Vorbeugend können folgende Präparate gespritzt werden: Schachtelhalmbrühe, Knoblauchtee, Rohmilch-Wasser-Gemisch 1:5, Rohmolke-Wasser-Gemisch 1:1, Kompostauszug
  • Knoblauch zu gefährdeten Pflanzen setzen

Abhilfe

  • Kranke Blätter und Pflanzenteile frühzeitig abschneiden. Bei Obstbäumen im Winter und Frühjahr alle befallenen Zweigspitzen entfernen.

Shop

  • Der Handel bietet Präparate auf Lecithin-Basis, die eine gute Wirkung zeigen.

 


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