Sommerblumen

Mehr als nur Lückenfüller!

Sommerblumen setzten bunt-blühende Akzente auf Balkonen und Terrassen und bereichern mit ihrer Farbenpracht schattige Innenhöfe. Sommerblumen wachsen sehr schnell, blühen oft monatelang und führen zu ungeahnten Farbeffekten. Mit Sommerblumen können sehr schnell Lücken in Beeten gefüllt oder Blumentrog-Bepflanzungen ergänzt werden.

 

Einjährig oder Zweijährig?

Sommerblumen sind einjährig. Sie keimen innerhalb eines Jahres, bilden Samen und frieren mit den ersten Frösten wieder ab. Im Gegensatz zu den Stauden, die sich zum Winterschlaf unter die Erde zurückziehen und im Folgejahr wieder neu austreiben, überdauern die Sommerblumen den Winter nicht. Sie müssen für die kommende Gartensaison nach den Eisheiligen wieder neu nachgepflanzt werden.

Zweijährige Pflanzen wie die Königskerzen bilden im ersten Jahr nur eine Blattrosette aus, um dann im zweiten Jahr zu blühen und Samen zu produzieren. Manche nicht heimische Sommerpflanzen wie Tagetes oder Schwarzäugige Susanne werden fälschlicherweise als einjährig bezeichnet, obwohl sie in ihrer warmen Heimat durchaus mehrjährig wären und nur bei uns den kalten Winter nicht aushalten.

Ökologisch wertvoll?

Der ökologische Wert ist bei vielen Neuzüchtungen – großblütig, leuchtend bunt und gefüllt blühend – meist sehr gering. Neuzüchtungen bieten meist weniger Pollen und Nektar für nützliche Insekten, reagieren oft empfindlicher und sind schwieriger zu kultivieren als Wildpflanzen und traditionelle Bauerngartenpflanzen. Das heißt jedoch nicht, dass Sie auf Neuzüchtungen im Garten gänzlich verzichten muss. Basis eines Naturgartens sind jedoch heimische Wildstauden und -blumen.

 

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