Gemüse - Gemüse erobert unsere Stadtgärten und Balkone

Traditionell waren Gärten schon immer auf Produktion ausgerichtet. Der alte Bauerngarten vergangener Zeiten stellte die klassische Kombination von Nützlichem und Schönem dar.
Mit dem wiedererwachten Interesse am Eigenbau von Obst und Gemüse setzt sich dieser Trend nun auch im städtischen Raum immer mehr durch.

Viele Gemüsearten wie Mangold, Rotkohl oder Paprika sind so attraktiv, dass sie sich bestens mit Zierpflanzen vertragen. Viele Nutz- und Zierpflanzen ergänzen sich sowohl farblich, wie auch hinsichtlich ihrer Formgebung.

Fruchtwechsel

Das Geheimnis guter Ernten liegt im Fruchtwechsel. Mit einem Fruchtwechsel verhindern wir das Auslaugen des Bodens. Dabei wechseln sich jeweils Pflanzen mit hohem, mittlerem und schwachem Nährstoffbedarf auf derselben Fläche im Jahresrhythmus ab.

Starkzehrer sind u.a. Gurken, Kohl, Zucchini – zu den Mittelzehrern zählen z.B. Salate, Paprika, Radieschen – zu den Schwachzehrern gehören Kräuter und „Stickstoffsammler“ wie Bohnen und Erbsen.

Mit Mischkultur ganz ohne Pflanzenschutzmittel

Pflanzen können sich gegenseitig in ihrer Gesundheit fördern. So helfen Studentenblumen (Tagetes) gegen Fadenwürmer im Gemüse. Zwiebeln und Karotten schützen sich gegenseitig vor einem Befall von Gemüsefliegen. Dill wirkt zudem bei vielen Gemüsearten aromafördern. Vorsicht bei besonders schlechten Kombinationen. So vertragen sich z. B. Buschbohnen nicht mit Erbsen.

 

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