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Birnengitterrost
Der Pilz wechselt zwischen Birnenbäumen im Sommer und nicht heimischen Wacholdersträuchern im Winter. Der heimische Wacholder (Juniperus vulgaris) ist kein Zwischenwirt und damit auch kein Überträger des Birnengitterrostes.
Schadbild [Symptome]
Die Pilzsporen besiedeln im Frühling die Blätter der Birnbäume. Dort lösen sie den Birnengitterrost aus. Im Frühsommer sind zunächst hellgrüne Flecken an den Blättern zu sehen. Im Verlauf des Sommers färben sie sich orange bis rostrot. An der Blattunterseite wachsen im Herbst höckerförmigen Sporenlager. Bei sehr starkem Befall kann eine Schwächung des Baumes auftreten, da der Pilz Blattgrün zerstört.
Vorbeugung
- widerstandsfähige Sorten pflanzen: 'Clapps', 'Trévoux', 'Condo', 'Bunte Juli'
- vorbeugend mit Pflanzenstärkungsmitteln wie Ackerschachtelhalmbrühe behandeln
- keine Wacholderarten wie z.B. Juniperus sabina, J. chinensis, J. Virginiana pflanzen bzw. vorhandene entfernen, da sie als Zwischenwirt dienen können
Abhilfe
- Eine direkte Bekämpfung mit naturnahen Pflanzenschutzmitteln ist nicht möglich, meist aber auch nicht notwendig.
- Widerstandsfähige Sorten pflanzen: 'Clapps Liebling', 'Trévoux', 'Condo', 'Bunte Juli'
- Besonders anfällige Sorte: 'Williams Christ'
- Befallene Birnbäume vorbeugend mit Pflanzenstärkungsitteln wie Ackerschachtelhalmbrühe behandeln.


