Frostschäden

Frostschäden treten häufig in Tälern sowie in der Nähe von Gewässern auf, wo die kalte Luft nicht abziehen kann (bei Inversionswetterlagen). Frostschäden sind keine natürliche Pflanzenkrankheit wie beispielsweise Virosen, jedoch sind deren Spuren oft schwer von typischen Krankheitssymptomen zu unterscheiden.

Schadbild [Symptome]

Pflanzen, die nach einer eisigen Nacht Frostschäden erlitten haben, weisen meist schlaffe, weiche Pflanzenorgane auf. Begründet liegt dies darin, dass der Frost die Pflanzenzellen zum Platzen bringt. Frostgeschädigte Pflanzenorgane trocknen bei heißem, trockenen Wetter schnell ein, bei feuchter, regnerischer Witterung beginnen diese schnell zu faulen. Blätter, die von Frost befallen wurden,. rollen sich ein, wölben sich auf und verfärben sich rot. Dies kann bis einige Tage nach der Frostnacht anhalten. Bei zweijährigen Pflanzen wie Kohl, Karotten oder Zwiebelgewächse kann leichter Frost zu frühzeitigem Schossen führen. Bei Spätfrösten erfrieren Blüten, zu erkennen an der Braunfärbung.

Vorbeugung

  • frostempfindliches Gemüse erst dann säen, wenn das Wetter stabil ist
  • Gemüsebeete bei Frostgefahr mit Vliesen bedecken
  • weniger frostempfindliche Sorten pflanzen

 Abhilfe

  • Frostschäden sind im Grunde irreversibel
  • zur Pflanzenstärkung kann beispielsweise mit Kräuterjauche gedüngt werde

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