Malvenrost (Puccinia Malvaccarum Mont.)

Trotz Befall treiben Stockrosen und andere Malvengewächse im nächsten Jahr wieder aus. Der Malvenrost kann sich jedoch im nachfolgenden Frühjahr wieder früh zeigen, insbesondere an Stängeln und Blättern. Besondere Probleme können schattige Standorte in Kombination mit schweren Böden bereiten.

Schadbild [Symptome]

Die Blattunterseite ist zunächst mit punktförmigen hellen, später dunklen Pusteln übersät, die wie Warzen aussehen und zu Ringen oder Flecken auswachsen. An der Blattoberseite sind gelbe eingesunkene Stellen sichtbar. Das Blattgewebe vergilbt und stirbt ab.
Die Sporen des Rostpilzes keimen bereits im Sommer und überdauern den Winter. Sporenträger sind die braunen Pusteln auf der Blattunterseite. Der Pilz entzieht mittels Saugfortsätzen den Pflanzenzellen die Nährstoffe und schwächt diese. Meist wird der Pilz durch Jungpflanzen eingeschleppt bzw. bleibt am Saatgut haften und wird so weiterverbreitet.

Vorbeugung

  • der optimale Standort für Malven sind  leichte Böden auf sonnigen Standorten
  • für einen nährstoffreichen Boden sowie ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit sorgen
  • gewebe- und blattstärkende Pflanzenbrühen verwenden
  • vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe spritzen bzw. Rainfarn-Tee anwenden
  • keine Pflanzenteile über den Winter am Boden liegenlasse
  • Kompostierung möglich – die Rostpilze überleben die Kompostierung nicht

Abhilfe

  • befallene Pflanzenteile sofort entfernen

     

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