Rußtaupilz
Rußtau ist ein Pilz der Gattung Apiosporum, der kein Krankheitserreger unserer Kulturpflanzen ist, da er auch Gartenmöbel besiedelt. Dieser Pilz entsteht dort, wo Blattläuse, Thripse oder die weiße Fliege Honigtau hinterlassen. Dieser Honigtau legt sich als glänzend, klebriger Belag an Blättern, aber auch an Sonnenschirmen und anderen Möbeln an.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit entsteht darauf der Rußtau, der diesen Zucker verwertet. Der dunkle Belag der Rußtaupilze zersetzt das Blattwerk nicht, kann jedoch das Assimlieren der Pflanze einschränken.
Schadbild [Symptome]
Bei Rußtaupilzbefall sind Laubblätter mit einem schmutzig grau-schwarzem Pilzgeflecht überzogen. Dieser Belag kann sich auch auf Gartenmöbel ausbreiten, ist jedoch im Unterschied zu anderen Pilzen abwaschbar und zersetzt das Blattwerk nicht.
Vorbeugung
- Gartenmöbel im Sommer nicht unter Bäumen stehen lassen
- Sonnenschirme einklappen und wegräumen
- Befallene Pflanzen am Morgen gelegentlich mit einem Wasserstrahl abspritzen
- Regelmäßiges Abwaschen des Honigtaus
Abhilfe
-
Von Rußtaupilz überzogenes Obst vor dem Verzehr gut waschen
- Befallene Freilandpflanzen bedürfen keiner speziellen Behandlung
- die Intensität des Rußtaupilzes ist ein Indikator für die Menge an pflanzensaugenden Insekten wie die Blattlaus oder Thripse
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