Säulchenrost (Cronartium ribicola)
Säulchenrost ist auch bekannt unter Johannisbeer- oder Stachelbeersäulenrost, dabei handelt es sich um eine Pilzkrankheit, die für die Entwicklung zwei Arten von Wirtspflanzen benötigt.
Während der Vegetationsperiode (Juli) breiten sich die Sommersporen des Pilzes auf Johnissbeeren sowie Stachelbeeren aus. Im Herbst entwickeln sich die Wintersporen, welche die Triebe von fünfnadeligen Kiefern (vorwiegend auf Weymouths-Kiefern) befällt. Auf den Kiefern entwickelt sich der Säulchenrost ein Jahr lang und infiziert meist nach zwei Wintern erneut die Johannis- bzw. Stachelbeere.
Schadbild [Symptome]
Ab Juli breiten sich die Sporenleger des Säulchenrostes auf der Blattunterseite der Johannis- bzw. Stachelbeere aus. Es bilden sich rötlich-gelbe, später rostbraune Pilzsporen, auf denen sich winzige ockergelbe Pusteln bilden. Stark befallene Blätter fallen frühzeitig ab. Die Triebe der Kiefer wird spindelförmig aufgeraut (ähnlich dem Krebs), im Frühjahr entwickeln sich gelbliche Blasen (Sporenlager), die aufplatzen und erneut die Johannis- bzw. Stachelbeere befallen.
Vorbeugung
- Vermeidung der Nachbarschaft zwischen Johannis- bzw. Stachelbeere und fünfnadeligen Kiefern
- ab dem Frühjahr blattsärkende Pflanzenbrühen (z.B. Schachtelhalm) spritzen
- Wermutstauden zu den Johannis- bzw. Stachelbeeren pflanzen
Abhilfe
-
Entfernen von befallenen Blättern
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