Sternrußtau (Diplocarpon rosae)

Dieser Pilz erzeugt im Spätsommer schwarze, braune bis violette Punkte auf den Rosenblättern, die sich strahlenförmig ausbreiten. Der Pilz überwintert im Falllaub, bei Regen im folgenden Frühjahr tragen Wasserspritzer die Sporen an die unteren Blätter. Feuchte und warme Witterung fördert das Wachstum des Pilzes. In dicht gepflanzten Buschrosen bleibt das Laub lang nass, hier tritt der Sternrußtau häufiger auf als z.B. auf Kletterrosen.

Schadbild [Symptome]

Ab August entstehen auf den bodennahen Blättern der Rose schwarze, braune bis violette Punkte, die sich strahlenförmig ausdehnen. In der Folge vergilben die Blätter und fallen ab. Bei starkem Befall tritt totaler Blattverlust und schlechte Frostresistenz auf.

Vorbeugung

  • Resistente Sorten verwenden
  • Standorte überprüfen: nicht zu dicht pflanzen, sonniger, luftiger Standort
  • Behandlung mit Schachtelhalmbrühe (ab dem Knospenschwellen alle drei Wochen – auch die Blattunterseite)
  • Laufend und vor allem im Herbst das Falllaub sammeln und kompostieren
  • Den Boden oberflächlich lockern und mulchen (z.B. mit Rasenschnitt)
  • Auf ausgewogene organische Nährstoffversorgung achten. Kalibetont düngen

Tipp: niedrigere Unterpflanzungen – wenn die unteren Blätter der Rosen abfallen, ist das nicht sichtbar. Geeignet sind Katzenminze, Salbei, Strauchbasilikum, etc.

 Abhilfe

  •   Blätter mit Flecken regelmäßig entfernen

 

Shop

zurück zur Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Follow Me on Pinterest
Latest Pins: