Feldmaus (Microtus arvalis)

Die Feldmaus (Microtus arvalis) gehört zur Unterfamilie der Wühlmäuse, sie ist gelbgrau und kann (ohne Schwanz) 10-12 cm groß werden. Für die Feldmaus charakteristisch sind der kurze Schwanz, die stumpfe Schnauze, sowie die im Pelz gut sichtbaren Ohren. Feldmäuse graben ein verzweigtes Gangsystem, von ihrem 50 cm im Boden liegenden Bau an die Oberfläche. Nach milden Wintern können Wiesen oder Beete völlig durchlöchert sein.

Schadbild [Symptome]

Feldmäuse fressen an der Rinde von Obstbäumen, Rosen wie auch an Gemüse und Erdbeeren., zudem ernähren sie sich von Getreidekörnern. Mit ihren Gängen in der Erde können sie den ganzen rasen unterhöhlen. Feldmäuse leben auf Feldern udn Wiesen, von wo aus sie in Gärten wandern, die ihnen als Nahrungsquelle dienen.

 

Vorbeugung

  • Fördern natürlicher Feinde (Füche, Greifvögel, Wiesel, katzen)
  • Abschreckende Düfte: stark riechende Holunderblätterjauchen in die Gänge gießen, Fischköpfe oder auch Menschenhaare in die Gänge legen
  • Pflanzen zur Abwehr (Kreuzblättrige Wolfsmilch, Hundszunge, Steinklee, Knoblauch)
  • Wurzelschutz: Wurzeln von frisch gesetzten Gehölzen mit einem engmaschigen Drahtkorb umgeben

 

 Abhilfe

  • Geräusche: Mäuse reagieren empfindlich auf unregelmäßig auftretende Geräusche (eingraben von Eisenstangen und über einen längeren Zeitraum daran schlagen)

 

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