Erdfloh (Haltica Latr.)

Die Käfer fressen sich durch die Blätter verschiedener Kreuzblütler (Radieschen, Kohl,...) und hinterlassen viele kleine Löcher. Bei Berührung der Pflanze springen die kleinen schwarzen Käfer hoch. Sie überwintern in Mulchschichten, Holzhaufen, unter Laub oder im Boden. Im Frühling verlassen sie ihre Winterquartiere und beginnen, an den zarten Blättern der Setzlinge zu nagen.

Schadbild [Symptome]

Erdflöhe sind 2-3mm große, schwarze Käfer. An Blättern sind 1 bis 2 mm große, siebartige, grubenförmige Fraßlöcher zu sehen. Erdflöhe treten verstärkt bei anhaltender Trockenheit auf. Die Larven leben im Boden und sind relativ harmlose Wurzelfresser.

Vorbeugung

  • Natürliche Feinde fördern: Lauf- und Raubkäfer, Schlupfwespen, Spitzmäuse
  • Späte oder frühe Aussaat im Frühjahr
  • Feuchthalten des Bodens durch regelmäßiges Gießen und Mulchen, zugleich häufige Bodenlockerung
  • Schutz der Kulturen durch feinmaschige Gemüsenetze oder Vliese
  • Mischkultur mit Spinat und Salat

 Abhilfe

  • "Durchschütteln" der Pflanzen mit Besen oder Händen vertreibt die Erdflöhe. Sie hüpfen weg und ein Teil findet nicht mehr zurück.
  • Pflanzen und Boden mit Gesteinsmehl bestäuben
  • Gesteinsmehl in den Fußteil eines feinen Strumpfes füllen, zusammenknoten und durch Schüttelbewegung fein verteilen
  • Fangen mit Leimfallen: Brettchen oder Karten mit Insektenleim bestreichen. Erdflöhe aufschrecken, viele Exemplare bleiben an den Leimfallen kleben. Mit Wermut- oder Rainfarnbrühe regelmäßig besprühen

 

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