Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi)

Die Hauptflugzeit der 4-5 mm großen Kirschfurchtfliege ist zwischen Mai und Juli, während der sie sich hauptsächlich im Kronenbereich von Kirschbäumen aufhält. Sie gehören der Familie der Bohrfliegen an, ihre Flügel sind mit dunklen Streifen durchzogen und ihre Larven entwickeln sich in der Kirsche.

Die Weibchen legen ihre Eier nach der Befruchtung in die reifenden Kirschen ab. Eine Fliege kann bis zu 200 Eier legen. Nach ca. 6 tagen schlüpfen die Maden, die sich vom Fruchtfleisch der Kirsche ernähren. Bevor sich die Made verpuppt, lässt sie die Kirsche und seilt sich an einem Spinnfaden auf den Boden ab. Sie verpuppt sich und überwintert unter den Kirschbäumen im Boden. Zur Kirschenzeit im folgenden Jahr schlüpft daraus die fertige Fliege.

Schadbild [Symptome]

Die Made der Kirschfruchtfliege entwickelt sich in den Früchten von Kirschen und verursacht beim Verzehr dieser einen Fäulnis-Geschmack.

 

Vorbeugung

  • früh bzw. spät reifenden Kirschsorten sind meist madenfrei

     

 Abhilfe

  • Verwendung von gelben Leimfallen zur Hauptflugzeit
  • Hühner unter den Bäumen weiden lassen, diese fressen die Larvenstadiumden Boden um die Kirschbäume vor der Reife mit Insektennetzen oder Tüchern auslegen (die aus dem Boden kommenden Fliegen bleiben darunter gefangen und können nicht in die Baumkrone fliegen

     

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