Spinnmilbe (Tetranychidae)
Spinnmilben können sich unter günstigen Bedingungen massenhaft vermehren. Sie lieben trockene, warme Luft und überdüngte Pflanzen an ungünstigen Standorten. Ist es zu kalt oder feucht, überleben sie wochenlang. Mehrere Spinnmilben-Generationen pro Jahr sind keine Seltenheit. Befallen werden: Gemüse, Obstbäume, Weinreben, Zierpflanzen und Zimmerpflanzen.
Schadbild [Symptome]
Die Blätter und Blüten der befallenen Pflanzen weisen einen fahlen Farbton auf. Die Blattoberseite ist mit weißlich gelben Punkten übersät. Durch die Saugtätigkeit der Spinnmilben beginnen die Blätter zu welken. Später fallen sie ab. Bei starkem Befall sind die Pflanzen mit einem feinen Gespinst überzogen. Darauf bewegen sich die kleinen, meist rötlichen Milben.
Vorbeugung
- natürliche Feinde fördern: Raubmilben, Raubwanzen, Florfliegenlarven, Spinnen, Zwergmarienkäfer, Gallmücken, räuberische Käfer
- Pflanzen nicht mit Stickstoff überdüngen und am richtigen Standort platzieren
- Luftfeuchtigkeit erhöhen (besprühen, große Untertassen mit Wasser füllen)
Abhilfe
- gezielter, früher Einsatz von Nützlingen: Raubmilben
- selbst hergestellte Schmierseife-Lösung aufsprühen
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