Wollläuse (Pseudococcidae)

Anfangs leben sie noch unauffällig, verstecken sich in Blattachsen und ein klebrig-glänzender Honigtau ist das erste, was uns auf Wollläuse aufmerksam werden lässt. Wollläuse treten in Kolonien auf vielen Zimmer- und Zierpflanzen auf.

Schadbild [Symptome]

An Blättern, Trieben und Stämmen finden sich später leuchtend weiße Kolonien von Wollläusen, die wie Wattebäuschchen aussehen. Wollläuse sitzen auch gerne in Blattschäften. Die Folge von starkem Befall sind Wachstumsstörungen und unregelmäßige, gelbe Flecken auf den Blättern.
Die Eier werden unter weißen Wachsfäden abgelegt. Einige Arten sind lebendgebärend. Vor allem junge Pflanzen werden befallen.

 

Vorbeugung

  • im Freien natürliche Feinde fördern: Marienkäfer, Schwebfliegen, Schlupfwespen, Florfliegen, Erzwespen, Wanzen etc.
  • Bei Zimmerpflanzen den Standort überprüfen: Trockene Luft, Wärme und Lichtmangel sowie Stickstoffüberdüngung schwächen die Pflanzen und erhöhen die Anfälligkeit für Schädlinge.
  • Kranke Pflanzen von gesunden trennen.


Abhilfe

  • Abwischen der Läuse
  • Einpinseln oder Besprühen mit Rainfarntee, selbst hergestellter Schmierseifen-Lösung (25 g Schmierseife in 1 l Wasser auflösen) oder mit Rapsölmitteln aus dem Handel. (Rezeptur Rainfarntee: 30g getrocknete Blüten mit 1 l Wasser übergießen)
  • Stark verlauste Pflanzen zurückschneiden.
  • Nützlingseinsatz: Der Australische Marienkäfer (Cryptolaemus montrouzieri) kann in Gewächshäusern, Wintergärten und Innenräumen eingesetzt werden.

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