Kragenfäule

Die Infektionsquelle der Kragenfäule ist infiziertes Fallobst. Die Übertragung erfolgt mittels Zoosporen, also Sporen, die sich im Wasser oder Wasserfilm fortbewegen. Durch hohe Luftfeuchtigkeit sowie hohe Temperaturen wird der Befall gefördert. Der Pilz überwintert in Ernterückständen. Für die Kragenfäule sind insbesondere die Apfelsorten Cox Orange, James Grieve und Berlepsch anfällig.

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Himbeerrutenkrankheit (Didymella applanata)

Der Pilz dringt bei feuchtem Wetter durch winzige Verletzungen der Jungtriebe ein. Er wächst innen, an jenen Stellen, die außen violett durchscheinen und beeinträchtigt durch sein Wachstum den Saftstrom. Stark stickstoffversorgte Pflanzen werden leichter befallen, weil durch das starke Wachstum Risse entstehen, in die Pilzsporen eindringen können.

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Sklerotinia Fäule

Sklerotinia minor ist neben dem bekannten Grauschimmel eine Pilzerkrankung, die Fäulnis an Kopfsalat, Endivie, seltener an Sellerie, Karotte, Tomate und Gurke bewirkt. Die Ursache dafür sind Becherpilze, die vorallem auf Kulturpflanzen auftauchen, wo sich der Boden bereits lange in gärtnerischer Kultur befindet.

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Tomatenwelke (Clavibacter michiganensis ssp.)

Die Tomatenwelke ist ein Bakterium, welches unter anderem durch Wurzelverletzungen in die Pflanze eindringt und eine unaufhaltsame Welke verursacht. Die Übertragung der Tomatenwelke erfolgt über Verletzungen, befallenes Pflanzmaterial sowie über infiziertes Saatgut.

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Trockenheits- und Nässeschäden

Wasser darf als Wachstumsfaktor nicht unterschätzt werden. Es dient sowohl als Lösungs- und Transportmittel, sowie als Baustoff für die Pflanze und der Verdunstung (Abkühlung).

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Frostschäden

Frostschäden treten häufig in Tälern sowie in der Nähe von Gewässern auf, wo die kalte Luft nicht abziehen kann (bei Inversionswetterlagen). Frostschäden sind keine natürliche Pflanzenkrankheit wie beispielsweise Virosen, jedoch sind deren Spuren oft schwer von typischen Krankheitssymptomen zu unterscheiden.

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Schorfkrankheit

Der Schorf ist eines der am weitest verbreiteten Krankheitsbilder an Äpfeln (Venturia inaequalis) und Birnen (Venturia pirina). Es handelt sich um eine Pilzkrankheit, die keinen Wirtswechsel benötigt. Die Hauptfruchtform des Pilzes überwintert in abgefallenen Blättern und an jungen unverholzten Zweigen.

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Obstbaumkrebs (Nectaria galligena)

Der Obstbaumkrebs ist eine Pilzkrankheit, dessen Sporen durch Verletzungen (wie Hagelschlag, Frostrisse u.a.) in die Baumrinde eindringen und so den Obstbaumkrebs verursachen. Die Infektion kann in niederschlagsreichen Jahren ganzjährig erfolgen, vor allem jedoch im Winter durch Verletzungen, sowie über die Lentizellen und Knospen.

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Grauschimmel (Botrytis)

Grauschimmel auf Rosenköpfen (c) biohelpDer Grauschimmel ist ein 'Schwächeparasit' und tritt bei Gewebsverletzungen oder welkenden Resten von Blütenblättern in der Pflanze auf. Die Infektion kann vom Boden, durch anfliegende Früchte oder durch Pilzsporen in der Luft erfolgen. Der Ausbruch der Botrytisfäule wird von feucht-warmem Wetter begünstigt.

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Mehltau (Erysiphaceae)

Echter Mehltau auf Rosenblättern (c) biohelp

Es gibt mehr als 100 Mehltau-Arten. Trockenes Wetter, aber auch eine schwül-warme Witterung oder große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht begünstigen die Entwicklung der Mehltau-Pilze. Vorwiegend tritt Mehltau an Erbsen, Gurken, Stachelbeeren, Erdbeeren, Äpfeln, Marillen, Pfirsichen, Reben, Rosen und Rittersporn auf, aber auch Stauden wie Bartfaden, Sonnenhut, Sonnenbraut, Kugeldistel und Vergißmeinnicht sind betroffen.

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