Junikäfer (Amphimallon solstitiale)
Der Junikäfer (Amphimallon solstitalis) gehört wie der Maikäfer zur Gruppe der Blatthornkäfer, er wird auch oft mit dem Maikäfer verwechselt, ist aber die kleine Ausführung dessen. Er ist zwischen 14 und 18 mm groß und begibt sich nach dem Schlüpfen im Frühjahr auf Nahrungs- und Partnersuche (meist in der Abend- und Morgendämmerung). Nach der Befruchtung des Weibchens legt diese ihre Eier in den Boden ab, aus denen die Larven (Engerlinge) schlüpfen. Diese fressen die Wurzeln der Pflanzen ab und verpuppen sich nach 2 Jahren.
Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi)
Der Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi) ist ein 3-4mm großer Rüsselkäfer mit schwarzem Körper und langem, dünnen Rüssel. Die Käfer werden im Frühjahr nach der Winterruhe aktiv. Sie ernähren sich zuerst von den Blättern der Pflanzen.
Borkenkäfer (Bostrichus)
Borkenkäfer sind kleine 2-3mm lange, schwarze Käfer, die zur Massenvermehrung neigen und nicht nur als Waldschädlinge vorkommen. Die Borkenkäferweibchen legen im Frühjahr ihre Eier in Gänge, direkt unter die Rinde von Waldbäumen, aber auch Obstbäumen.
Blutlaus (Eriosoma lanigerum)
Dichte Blutlauskolonien sind an den Stämmen und Ästen zu sehen. Sie sind oft unter weißen Wachsausscheidungen versteckt. Blutläuse sind wie Blattläuse lebengebärend. Es gibt bis zu 12 Generationen pro Jahr. Im Herbst bekommt ein Teil der Weibchen Flügel und diese fliegen weiter um neue Kolonien zu gründen. Zu Winterbgeinn wandern die Blutläuse abwärts und überwintern am Wurzelhals.
Kohlweißling (Pieris brassicae)
Die Raupe zerfrisst die Blätter verschiedener Kohlgewächse, oft bleiben nur die Blattrippen übrig. Eier werden an der Blattunterseite von wilden Kreuzblütlern und Kohlgewächsen gelegt. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen verpuppen.
Gespinstmotte (Yponomeutidae)
Die Falter schlüpfen im Juni aus und legen ihre Eier im Sommer an Ästen ab. Die Raupen schlüpfen im Herbst und überwintern am Gehölz. Auf Bäumen oder Sträuchern sind Gespinste zu sehen. Darunter befinden sich zahlreiche Raupen, die an den Blättern oder Blütenknospen fressen.
Pflaumenwickler (Tortricidae)
Die Raupe überwintert in einem Kokon meist unter der Borke. Nach der Verpuppung im Frühjahr treten im Mai die graubraun gefärbten Falter der ersten Generation auf.
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata)
Der Kartoffelkäfer ist an Kartoffeln und anderen Nachtschattengewächsen zu finden. Er stammt aus Mexiko und wurde Anfang dieses Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt.
Lauchmotte (Acrolepiopsis assectella)
Lauchmotten sind stark an ihre Wirtspflanzen - Lauch, Zwiebel und Schnittlauch - gebunden. Sie überwintern als Falter und fliegen im April/Mai.
Drahtwurm (Gordius)
Die Drahtwürmer sind die Larven der Schnellkäfer. Die leuchtend gelben bis orangeroten, 2-3 cm langen und drahtigen Larven besitzen vorne 3 Beinpaare. Der Käfer ist ca. 1 cm lang, er schädigt die Pflanzen nicht, weil er sich nur von den abgestorbenen Pflanzenteilen ernährt.


