Fichten-Gallenlaus (Sacchiphantus abietes)
Die etwa 1mm großen, gelben, Gallenläuse verbergen sich in den Gallenschuppen. Durch die Speichelabsonderungen der Läuse werden von der Pflanze Zellwucherungen gebildet, die Gallen genannt werden.
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola)
Die etwa 1cm großen Käfer fressen Blätter von Sträuchern, Bäumen und Blumen. Die tagaktiven Tier ernähren sich sowohl von Eichen-, Hasel- und Birkenblättern, als auch von Kirsch- und Rosenblüten.
Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum)

Die Weiße Fliege tritt vor allem in trockenen Spätsommern und Frühherbsten in milden Klimagebieten auf. In vier bis sechs Wochen Entwicklungszeit kann die Weiße Fliege hunderte Nachkommen produzieren. Oft erfolgt eine Einschleppung mit den Pflanzen. Wenn die Pflanzen berührt werden, fliegen die weißen Insekten in dichten Wolken auf. Bevorzugt gehen sie auf: Tomaten, Gurken, Bohnen, Kohlgewächse, Pelargonien, Fuchsien, Engelstrompeten und Wandelröschen.
Wurzellaus (Pseudococcidae)
Die Wurzelläuse überwintern als Ei vorrangig an Schwarzpappeln. Die Jungtiere bilden im Frühjahr an den Blättern der Pappeln birnenförmige Gallen. In diesen Gallen leben die Läuse bis zum Juni. Die daraus geschlüpften, geflügelten Läuse fliegen zu den Kulturen, gebären dort Jungläuse, die an den Wurzeln von Salat, Karotten, Bohnen und anderen Gartenpflanzen saugen.
Rosenblattrollwespe (Blennocampa pusilla)
Wenn die Rosenblätter längs der Mittelrippe eingerollt sind und in den Blattrollen Larven zu finden sind, handelt es sich wahrscheinlich um Rosenblattrollwespen. Zuerst sind die Larven weißlich, später grünlich und bis zu 10 mm groß. Im Juli/August verlassen die Larven die Röhrchen, überwintern im Boden und verpuppen sich erst im Frühling.
Älchen (Nematoden)
Nematoden sind zweigeschlechtliche, aus den befruchteten Eiern schlüpfende Larven, die bei günstigen Bedingungen rasch erwachsen werden. Es gibt drei Arten von Nematoden: Wurzel-, Blatt- oder Stängelälchen. Je nach Art können Verkrüppelungen bzw. Verdickungen an Blättern, Wurzeln und Trieben auftreten. Die Pflanzen wachsen trotz gleichbleibender Behandlung nicht mehr.
Springschwänze (Isotoma anglicana)
Springschwänze gehören zu den Urinsekten und erreichen eine maximale Körpergröße von 1-2mm, sie besitzen einen 'Springschwanz', mit dem sie bei Gefahr wegschnellen können. Springschwänze halten sich meist im Innenbereich von Häusern auf und ernähren sich von Algen, Pilzen, Bakterien und abgestorbenen Pflanzenmaterial.
Trauermücke (Sciaridae)
Die Trauermücke ist eine kleine, schwarze Mücke, die sich in der Nähe von Blumentöpfen aufhält und in der Erde 5-7mm große glasig-weiße Larven hinterlässt. Die Larven ernähren sich von totem und lebendem organischem Material.
Maulwurfsgrille (Gryllotalpa Latr.)
Die Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa) oder auch Werre wird bis zu 6 cm lang und ihre Vorderbeine sind zu Grabschaufeln umgeformt. Sie gehört zur Gruppe der Heuschrecken, sie ist flugfähig, kann dafür nicht springen.
Engerling (Scarabaeoidea)
Engerlinge werden die Larven der Blatthornkäfer genannt (Maikäfer, Junikäfer, Gartenlaubkäfer, etc), sie bleiben bis zu drei Jahren in der Erde um sich anschließend zu verpuppen und sich zu Käfern zu entwickeln. Sie fressen gerne die Wurzeln von Salat, Jungpflanzen, sowie Kartoffeln und Rüben. Die Käfer ernähren sich dann vom Laub der Kirschen, Buchen, Hainbuchen, Eichen und Ahorn.


