Frostspanner
Kleiner Frostspanner: Operophtera brumata; Großer Frostspanner: Erannis defoliaria
Zahlreiche grüne Raupen fressen an Blättern und Blüten von Bäumen. Die Raupen machen beim Kriechen einen Buckel (=deshalb Spanner).
Spinnmilbe (Tetranychidae)
Spinnmilben können sich unter günstigen Bedingungen massenhaft vermehren. Sie lieben trockene, warme Luft und überdüngte Pflanzen an ungünstigen Standorten. Ist es zu kalt oder feucht, überleben sie wochenlang. Mehrere Spinnmilben-Generationen pro Jahr sind keine Seltenheit. Befallen werden: Gemüse, Obstbäume, Weinreben, Zierpflanzen und Zimmerpflanzen.
Thuja-Miniermotte (Argyresthia thuiella)
Die Motte ist ca 4-5 mm groß und besitzt silberweiße Vorderflügel mit schwarzen Flecken. Der Mottenflug setzt Ende Mai bis Anfang Juni ein und kann bis in den August andauern. Die erwachsenen Tiere halten sich in den Sträuchern auf.
Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella)
Bei der Kastanien-Miniermotte handelt es sich um einen Schmetterling, der zur Familie der Miniermotten (Lithocolletidae) gehört. Der Falter selbst ist aufgrund seiner Größe eher unscheinbar.
Nacktschnecke
Nacktschnecken sind wechselseitig befruchtende Zwitter. Je nach Witterung legt jede Schnecke im Herbst ca. 800 runde, weiße Eier in Häufchen im Boden ab. Die Schnecken und ihre Eier überwintern im Boden. Bei feuchter Witterung sind sie direkt sichtbar. Lochfraß und Schleimspuren an Blättern sind ein sicheres Zeichen für Schnecken im Garten.
Erdfloh (Haltica Latr.)
Die Käfer fressen sich durch die Blätter verschiedener Kreuzblütler (Radieschen, Kohl,...) und hinterlassen viele kleine Löcher. Bei Berührung der Pflanze springen die kleinen schwarzen Käfer hoch. Sie überwintern in Mulchschichten, Holzhaufen, unter Laub oder im Boden. Im Frühling verlassen sie ihre Winterquartiere und beginnen, an den zarten Blättern der Setzlinge zu nagen.
Schädlinge
Im Gegensatz zu den Nützlingen, sind die Schädlinge die Tiere, die selten im Garten willkommen sind. Sie greifen das Gemüse, die Stauden und die Gehölze an.
Wenn Schädlinge mit chemischen Insektiziden bekämpft werden, leiden dadurch zusätzlich viele andere Lebewesen, die sich nie so schnell regenerieren können wie die Schädlinge selber - daher gibt es hier biologische Tipps und Tricks zur Gegenmaßnahme.
Apfelwickler (Cydia pomonella)

Die Raupe bohrt sich in das Fruchtfleisch und frisst dort etwa 4 Wochen bis sie ausgewachsen ist. Anschließend verlässt sie ihren Futterplatz und spinnt sich zum Überwintern an der Rinde der Obstbäume ein. Die Raupe verpuppt sich im Frühjahr.
Thripse auf Gemüsekulturen
Thripse können in Gärten und unter Glas an fast allen Gemüsekulturen auftreten. Vor allem Zwiebel, Bohnen, Gurken und Paprika sind betroffen. Thripse sind 1-2 mm lange, sehr schlanke gelblich bis schwarze Insekten.
Schildläuse (Coccus)

Neben Blattläusen sind Schildläuse die häufigsten Schädlinge an Zimmer- und Gartenpflanzen.
Braune Höcker auf den Blättern und Trieben unserer Zimmer- und Gartenpflanzen sind ein Indiz für Schildläuse. Bei starkem Befall können auch ganze Zweigpartien von einer Kruste umgeben sein.


